http://www.google.de/search?sourceid=navclient&aq=t&hl=de&ie=UTF-8&rlz=1T4GGIH_deDE276DE277&q=site%3abavariantuners%2ede

Kofferraum

Alles was im Kofferraum geändert wird, zeige ich hier.


Im Sommer 2007 hatte ich erste Versuche mit einem selbstgebautem Bassreflex Gehäuse unternommen. Doch im Innenraum kam, bis auf scheppern nichts an. Ich hatte dann noch weitere Versuche unternommen, aber das Ergebnis war immer sehr schlecht, ich hatte das Projekt dann erstmal ruhen lassen, da ich mich dem CarPc widmete.

Mittlerweile läuft der Pc stabil und sicher, sodass ich mich im Sommer 2009 wieder dem Bassproblem widmen konnte.




Die Ausgangssituation


Ich entschied mich dann für drei Pioneer TS-W303F Freeair Woofer.
Diese sind zwar alles andere als hübsch, aber sie haben einen guten Ruf weg.
Ich habe dann MDF- Platten angepasst, die in das Rückblech der Rücksitzbank verschraubt werden...



Passprobe der Woofer mit der Trägerplatte

 


Nachdem die Platten im Innenraum mit der Platte im Kofferraum verschraubt war, habe ich alle platten großzügig ausgeschäumt, damit das Blech nicht anfangen kann zu schwingen.
Nach dem Aushärten habe ich das Blech dann genau so freigeschnitten, wie die MDF- Platten, damit die Woofer freie Bahn in den Innenraum haben:-)



Ausschäumen der Platten





Der feste Einbau der Woofer


und so sehen die Woofer aus dem Innenraum aus.
Ich hatte die drei MDF- Platten sehr großzügig zugeschnitten gehabt, damit die Auflagefläche groß genug ist und ich das Blech ordentlich einschäumen konnte. Außerdem bringen die Woofer ein ordentliches Gewicht mit sich.


Wegen den MDF-Platten musste ich die Rücksitzbank etwas ausdünnen, da sie sonst nicht mehr gepasst hätte. Im eingebautem Zustand sieht der Innenraum dadurch weiterhin normal aus und man sieht von Woofern nichts mehr und an Stabilität hat die Rückenlehne nichts verloren.


Die Technik habe ich auf einen große, verstärkte MDF-Platte gebaut, dass angenehme daran ist, dass man den Großteil der Verkabelung nicht im Kofferraum machen musste.

Verbaut habe ich, für das Rainbow-Lautsprechersystem, eine Hifonics Zeus(links im Bild) und die Woofer werden von einer Hifonics Nemesis(rechts im Bild) angetrieben.

In der Mitter sitzt, etwas erhöht, der CarPC.


In kürzester seit war die Technik eingebaut und verkabelt.

Nachdem ich dann das erste mal die Musik einschaltete bin ich fast hingeschlagen, denn mit so einem satten, klaren und starken Bass im Innenraum hätte ich nie gerechnet und das schönste ist, dem Innenraum sieht man es nicht an:-)

Nun gehts es weiter, den Kofferraum zu verkleiden...


Kaum zu glauben, aber nach Ewigkeiten (glaube knapp 2 Jahre) geht es nun mit meinem Sorgenkind weiter. Die letzten beiden Winter waren immer viel zu kalt und von daher muss ich nun im Sommer mit dem Kofferraum weiter machen.

Mein Wunsch war, dass ich einen Ausbau habe, ohne Schnick Schnack, wie Monitor und Mitteltönern, oder sonstiges Zeug, was im Stand nur Strom frisst. Also habe ich mir einen GFK Ausbau ausgedacht, der vierteilig ist (also immer wieder komplett demontierbar) und zum ganzen Konzept passt.

Angefangen habe ich damit, dass ich vier Rahmen gebaut habe.


Rahmen vom Seitenkasten links


Rahmen vom Hinterbau


Der Hinterrahmen nochmal im ausgebautem Zustand


Da der Rahmen, der um meine Technik geht, klappbar sein soll, musste ich einen 5ten Rahmen bauen, dieses Losteil wird vor dem PC sitzen und nicht an der GFK Schale verbaut sein. Denn, wenn die große Schale bis zum PC geht, würde sie beim klappen brechen. Also kleinen, dekorativen Behelfsrahmen gebaut und es konnte munter weiter gehen


Als alle Rahmen fertig waren, fing ich damit an, alle zu bespannen, um die Konturen zu erzeugen.


Hier der Hinterrahmen


und die beiden Seitenteile.


nachdem alle 4 Rahmen bespannt waren, habe ich die mal probeweise zusammen gestellt, schaut alles sehr krum aus, aber war ja nur aus inspirationszwecken gedacht;-)


Natürlich musste auch der Hilfsrahmen bespannt werden....


und wurde auch zuerst laminiert.


und so schaut es nach dem schneiden und schleifen aus.


Nun ging es an das Verpacken, damit das Kunstharz mir nicht die Technik verunstaltet und beim ausbauen nicht die GFK Schalen brechen;-) (eine undankbare arbeit)


Dann wurden alle Rahmen eingebaut und ausgerichtet. Das war auch die letzte Möglichkeit, um nochmal Änderungen vorzunehmen, oder Arretierungen zu setzen, oder, oder, oder.


Nun ging es an das Kunstharz, genauer, Polyesterharz, reagiert sehr schnell, vorallem im Sommer -.- und stinkt wie s.. aber ist sonst sehr gut zu verarbeiten. Als erstes habe ich die Rahmen damit eingestrichen und aushärten lassen.


Rechte Seite


und Gesamtansicht.